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Verlassene Heilanstalt in Hohenlychen

Malerisch gelegen an einem See fristet diese riesige ehemalige Heilstätte ihr Dasein in stetig fortschreitendem Verfall. So prachtvoll ihre Erscheinung auch heute noch ist, so wechselvoll ist auch ihre Geschichte. Zu Zeiten des deutschen Kaisers errichtet und zur Genesung von an Tuberkulose Erkrankten gedacht, änderten die späteren Machthaber durch die zurückgehende virulente Bedeutung der ursprünglich zweckgebenden Krankheit die Funktion dieser Heilstätte. Bis zum Ausbruch des II. Weltkrieges wurden hier Erkrankungen am Stützapparat behandelt und operiert. Im Krieg diente die Einrichtung dann wie fast alle Heilanstalten und Krankenhäuser des Landes als Lazarett für verwundete Soldaten. Doch bevor Hohenlychen das menschliche Elend des Krieges aufzufangen und zu lindern hatte, gaben sich hier die hochrangigsten Vertreter des damaligen Regimes ein Stelldichein und das ganz ohne medizinische Indikation. Der erfolglose Hühnerzüchter uns später sogenannte „Reichsführer SS“, Heinrich Himmler, dessen Eltern wirklich besser ein Kondom benutzt hätten, ließ sich auf dem weitläufigen Gelände sogar in einer eigens für ihn errichteten Villa nieder. Tja, möchte man meinen, für Geisteskrankheiten der Art, wie sie bei denen dieses Schlages vorherrschte, gab es hier eben leider auch keine Behandlungsmethoden. So wandelten sie in den parkartig angelegten Gärten der Heilstätte und ersannen ihre irren und menschenverachtenden Pläne. Als der braune Sumpf dann durch die verheerenden und zerstörerischen Flächenbrände durch die alliierten Bomben ausgetrocknet war, wovon übrigens Hohenlychen weitgehend verschon geblieben ist, änderte sich im Wesentlichen nur die politische Farbgebung, denn die Machthaber der Roten Armee unter Stalin, die sich der Heilstätte sofort bemächtigten, waren nicht viel besser. Lediglich die Gründe für ihr Handeln wurden anders formuliert, die Methoden waren sich erstaunlich ähnlich. Mit der Wiedervereinigung zogen dann die militärischen Vertreter des „großen Bruders“ ab und überließen Hohenlychen sich selbst – bis heute.


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