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Verlassenes Hallenbad in Krumpa

So wie diesem Hallenbad geht es seit Jahren so vielen öffentlichen Einrichtungen in kleineren Städten und Gemeinden. Alles wird dicht gemacht. Es diktiert der Kostendruck. Die Kleinstädte veröden auf eine ganz eigene Weise. Die infrastrukturelle Basis geht verloren und damit auch die für soziale Kontakte. Und all das kann Social Media á la Facebook nicht ersetzen. Unter anderem in diesem Schwimmbad hat man andere Menschen getroffen – welche die man mochte und auch die anderen. Mit Ersteren hat man sich dann über Letztere gerne ausgetauscht – nie wirklich bösmeinend, eher unterhaltsam. Man kannte sich, sprach miteinander und übereinander. Man hatte ein soziales Umfeld und einen Freizeitwert vor der Haustür. Dies und mehr ist verloren gegangen. Neben diesem Bad wurde auch das über Generationen geführte Gasthaus, das kleine Kino, schon länger das Theater, die kleine Bankfiliale geschlossen – den Bäcker, den Fleischer und die Arztpraxis nicht zu vergessen. Der Bahnhof ist inzwischen auch verwaist und ersetzt worden durch eine Bushaltestelle, deren Fahrplan überdies sehr übersichtlich ist. Die kleineren Orte verkommen zu Schlaf-Gettos, von denen aus fast jedermann sich täglich durch den morgendlichen und abendlichen Stau aufmacht zu einer meist weit entfernten Arbeitsstätte in der nächstgrößeren Stadt. Die junge Generation zieht gleich ganz weg, eben in die so immer stärker wachsenden und teurer werdenden Städte. Damit vergreisen die seelenlosen Orte auch zudem und werden zu einer Art Flächen-Seniorenheim. Das höchste Verkehrsaufkommen zwischen 10:00 und 16:00 ist dort dann nur noch der von häuslichen Pflegediensten und Krankentransporten. Jetzt könnte man sich fragen: „Früher ging’s doch aber auch?“ Und ich möchte darauf antworten: Richtig! Und es ginge auch heute noch, würde man nicht alles dem Rotstift opfern, also alles nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten entscheiden. Eine intakte örtliche Infrastruktur mit öffentlichen wie privatwirtschaftlichen Einrichtungen bedeutet Lebensqualität – direkt und täglich spürbar! Sie hat ihren Preis, keine Frage. Viele Bewohner solcher inzwischen öden Orte würden ihn, glaube ich, inzwischen gerne (wieder) bezahlen. Er ist auch nicht sehr hoch. Es sind die nur etwas höheren (Eintritts-)Preise, die Toleranz eines etwas eingeschränkteren Warensortiments oder die etwas höheren öffentlichen Abgaben da und dort. Solange man nachvollziehbar sieht, dass diese höheren Aufwände auch direkt für entsprechende Zwecke und nur dafür verwandt werden, akzeptiert das sicher eine übergroße Mehrheit der Betroffenen.


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